Wenn die Hochzeit ins Wasser fällt - Schönwetter kann ja jeder
Hochzeiten sind meist gut durchgeplant und die Daten stehen schon lang im Vorfeld fest. Einen Aspekt jedoch kann man weder planen noch vorhersagen – das Wetter. Wenn es am großen Tag regnet, dann ist es so. Man kann sich ärgern und sich dadurch die Laune trüben lassen, doch man kann sich auch darauf vorbereiten und den Tag trotzdem zu einem wunderschönen Erlebnis machen.
1. Plan B für die Location
Grundsätzlich sollte es immer eine Schlechtwetter-Alternative geben - egal zu welcher Jahreszeit geheiratet wird, denn auch im Sommer ist man vor Regen nicht gefeit. Wer unbedingt draußen feiern möchte, kann mit einer Überdachung oder einem Zelt sich und seine Gäste schützen. Außerdem: Mit Regen geht oft auch Wind und Kälte einher. Zelt, Pavillon oder ähnliches sollte also sicher stehen und wenn es kühl wird, freut sich der ein oder andere Gast bestimmt über eine Decke.
Wer nicht auf seinem privaten Grund und Boden feiert, sollte sich vorab über die örtlichen Vorschriften für Veranstaltungen im Freien informieren, denn Möglicherweise müssen Genehmigungen für die Aufstellung von Zelten oder Pavillons eingeholt werden.
2. Planung des Fotoshootings
Die Horrorvorstellung vieler Paare ist oft auch strömender Regen beim Fotoshooting: Das Hochzeitskleid wird nass und dreckig und in den Schuhen steht das Wasser. Es hilft, vorab mit dem Fotografen nach Schlechtwetter-Alternativen zu suchen und das Ganze einfach mit Humor zu nehmen. Außerdem haben regenverhangene Landschaften auch etwas sehr romantisches und bieten Vorlagen für ausgefallenen Fotoideen:
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Gummistiefel sorgen für eine Prise Humor und bewahren Hochzeitsschuhe vor dem Tod durch Matsch
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Bunte oder durchsichtige Regenschirme verbreiten gute Laune und sind ein tolles Accessoire für Fotos
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Handtücher zum Abwischen von Bänken oder Ähnlichem
3. Regenfestes Styling
Auch beim eigenen Styling kann es hilfreich sein, sich auf schlechtes Wetter vorzubereiten, sodass die Frisur auch bei dem Nass von oben sitzt und nicht bei der kleinsten Windböe auseinanderfällt. In Absprache mit dem Friseur beziehungsweise Stylist sollten auch Schlechtwetter-Alternativen vorbereitet werden: Wenn die erste Wahl auf eine aufwendige Hochsteckfrisur gefallen ist, sollte bei schlechtem und windigem Wetter eine zusätzliche gesicherte und feste Version getragen werden.
Denkt auch dran euren Gästen vorzeitig mitzuteilen, wenn die Feier oder Trauung im Freien stattfindet. So können sich alle rechtzeitig auf eventuelles schlechtes Wetter einstellen und sich entsprechend vorbereiten
4. Deko und Accessoires
Bei Regen ist es eine nette Geste, wenn Ihr eure Gäste mit Schirmen versorgt. Somit haben sie auch bei einer Indoor-Location die Möglichkeit, kurz vor die Tür zu gehen. Zusätzlich könnt ihr Regenschirme und Gummistiefel direkt in eure Hochzeitsdeko einbinden. Auch thematisch passende Spiele wie beispielsweise Gummistiefelweitwurf bringen die Gesellschaft auch bei einem grauen Himmel wieder in Feierlaune.
Auch das Angebot von Heißgetränken hilft, den Gemütlichkeitsfaktor zu steigern und tut der Partystimmung keinen Abriss. Wenn der Regen Abend dann nachgelassen hat und die Luft noch kühl ist, wird auch ein Lagerfeuer zu einem kleinen Highlight.
Das Wichtigste ist, dass ihr euch an eurem Hochzeitstag wohl fühlt und den Tag mit euren Lieben genießen könnt, daran vermag auch das Wetter nichts zu ändern.
Bildquelle
Foto von Sitthan Kutty: https://www.pexels.com/fotografie-von-nassen-blattern